Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

15.12.2015

Pflegeheime: Alterung der Gesellschaft wird zu Engpässen führen

Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan zwar wirtschaftlich gut, in den nächsten Jahren drohen aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft jedoch Engpässe bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Pflegeheim Rating Report 2015“ von RWI, hcb GmbH und Philips GmbH.
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10.12.2015

Binnenwirtschaftlicher Aufschwung setzt sich fort

Das RWI nimmt seine Prognose für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr leicht von 1,8 auf 1,7% zurück. Für das nächste Jahr bleibt es bei seiner Prognose von 1,8%, für 2017 erwartet es ein Plus von 1,7%. Die Expansion dürfte weiterhin von der Inlandsnachfrage getragen werden. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt, die Beschäftigung nimmt weiter spürbar zu.
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26.11.2015

FDZ Ruhr am RWI: Kleinräumiges Rasterverfahren bildet divergierende Mietpreisentwicklung in Berlin besser ab als gängige Analyse auf Basis von Durchschnittsmieten

Kürzlich entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass Vermieter in Berlin die Miete auch weiterhin nur in kleinen Schritten erhöhen können. Er verwarf damit eine Klage, die sich auf die sehr heterogene Wohnungsknappheit in Berlin berief. Eine aktuelle Analyse des FDZ Ruhr am RWI zeigt beispielhaft, dass die Variation der Mieten innerhalb von Berliner Stadtteilen in den vergangenen Jahren tatsächlich zugenommen hat. Dazu wird eine Rasterdarstellung auf Ein-Quadratkilometer-Ebene verwendet, die die heterogene Wohnraumknappheit besser abbildet als die bisher häufig verwendete Analyse auf Basis durchschnittlicher Mieten von Städten oder Stadtteilen.
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25.11.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel legt leicht zu

Im Oktober hat sich der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) leicht verbessert. Er ist von (revidiert) 117,3 auf 117,9 gestiegen. Abzuwarten bleibt, ob dies eine Trendwende beim Welthandel anzeigt.
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24.11.2015

Personalia: Prof. Regina Riphahn ist neue Vorsitzende des RWI-Forschungsbeirats

Der Forschungsbeirat des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hat gestern Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg hatte das Amt der Forschungsbeirats-Vorsitzenden bereits seit Juni kommissarisch inne, nachdem der bisherige Vorsitzende Prof. Dr. Justus Haucap turnusgemäß ausgeschieden war.
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22.10.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Abwärtstrend beim Welthandel hält an

Im September hat sich der Abwärtstrend des Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) fortgesetzt. Er ist von (revidiert) 117,3 auf 117,2 gesunken. Abgesehen von kurzzeitigen Schwankungen ist der Index damit in der Tendenz seit einem Jahr rückläufig.
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15.10.2015

Pflegewirtschaft: Steigende Kosten und knappe Ressourcen erhöhen politischen Handlungsdruck

Als Folge der zunehmenden Alterung der deutschen Bevölkerung wird es bis zum Jahr 2030 voraussichtlich 720 000 zusätzliche Pflegebedürftige geben. Für sie werden zwischen 145 000 und 320 000 neue stationäre Pflegeplätze benötigt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Instituts für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IEGUS) und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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14.10.2015

2009 bis 2011 installierte Photovoltaik-Anlagen sind für private Haushalte besonders lukrativ

Deutsche Privathaushalte, die in den Jahren 2009 bis 2011 eine eigene Photovoltaik-Anlage installiert haben, machten damit ein gutes Geschäft. Das zeigt eine aktuelle empirische Analyse für die Jahre 2008 bis 2013 des RWI. Sie macht zudem deutlich, dass die Lasten der Förderung der Erneuerbaren Energien sehr ungleich verteilt sind. Die Schieflage könnte sich verschärfen, wenn künftig immer mehr Haushalte zu Eigenversorgern mit Solarstrom werden und immer weniger die EEG-Umlage finanzieren müssen.
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12.10.2015

Statement von Christoph M. Schmidt anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an seinen ehemaligen Promotionsbetreuer Angus Deaton

„Angus Deaton war einer der beiden prägenden Professoren meines Doktorandenstudiums und einer meiner Ökonometrielehrer an der Princeton University. Besonders beeindruckend an seiner Arbeit ist sein kompromissloses Streben nach akademischer Exzellenz. Es geht bei ihm nicht um die Eleganz der Methode oder die Ästhetik der Formulierung. Stattdessen steht für Angus Deaton im Vordergrund, ob die vorgelegte Analyse tatsächlich dazu beiträgt, die menschliche Erkenntnis zu erweitern. Ich habe von ihm gelernt, dass akademische Exzellenz heißt, komplexe Dinge einfach darzustellen, nicht umgekehrt.
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08.10.2015

Gemeinschaftsdiagnose: Deutsche Konjunktur stabil – Wachstumspotenziale heben

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung; das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 1,8 Prozent steigen. Getragen wird die Expansion vom privaten Konsum. Die Investitionen beleben sich allmählich. Angesichts der mäßigen Expansion der Weltwirtschaft dürften die Exporte hingegen nur leicht steigen, zumal die belebende Wirkung der Euro-Abwertung allmählich nachlässt. Die Beschäftigung wird wieder rascher ausgeweitet. Dennoch dürfte die Arbeitslosigkeit im Verlauf des kommenden Jahres leicht steigen, weil die derzeit große Zahl von Asylsuchenden nach und nach am Arbeitsmarkt ankommt. Für die öffentlichen Haushalte in Deutschland zeichnet sich für das kommende Jahr ein Überschuss von 13 Milliarden Euro ab. Dieser dürfte damit deutlich geringer sein als der für 2015 erwartete Überschuss in Höhe von rund 23 Milliarden Euro – nicht zuletzt aufgrund zusätzlicher Ausgaben für die Bewältigung der Flüchtlingsmigration.
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