Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

12.10.2015

Statement von Christoph M. Schmidt anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an seinen ehemaligen Promotionsbetreuer Angus Deaton

„Angus Deaton war einer der beiden prägenden Professoren meines Doktorandenstudiums und einer meiner Ökonometrielehrer an der Princeton University. Besonders beeindruckend an seiner Arbeit ist sein kompromissloses Streben nach akademischer Exzellenz. Es geht bei ihm nicht um die Eleganz der Methode oder die Ästhetik der Formulierung. Stattdessen steht für Angus Deaton im Vordergrund, ob die vorgelegte Analyse tatsächlich dazu beiträgt, die menschliche Erkenntnis zu erweitern. Ich habe von ihm gelernt, dass akademische Exzellenz heißt, komplexe Dinge einfach darzustellen, nicht umgekehrt.
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08.10.2015

Gemeinschaftsdiagnose: Deutsche Konjunktur stabil – Wachstumspotenziale heben

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung; das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 1,8 Prozent steigen. Getragen wird die Expansion vom privaten Konsum. Die Investitionen beleben sich allmählich. Angesichts der mäßigen Expansion der Weltwirtschaft dürften die Exporte hingegen nur leicht steigen, zumal die belebende Wirkung der Euro-Abwertung allmählich nachlässt. Die Beschäftigung wird wieder rascher ausgeweitet. Dennoch dürfte die Arbeitslosigkeit im Verlauf des kommenden Jahres leicht steigen, weil die derzeit große Zahl von Asylsuchenden nach und nach am Arbeitsmarkt ankommt. Für die öffentlichen Haushalte in Deutschland zeichnet sich für das kommende Jahr ein Überschuss von 13 Milliarden Euro ab. Dieser dürfte damit deutlich geringer sein als der für 2015 erwartete Überschuss in Höhe von rund 23 Milliarden Euro – nicht zuletzt aufgrund zusätzlicher Ausgaben für die Bewältigung der Flüchtlingsmigration.
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24.09.2015

RWI-Konsumindikator: Nur moderate Ausweitung des privaten Konsums

Dem auf Internetdaten basierenden RWI-Konsumindikator zufolge weitet sich der private Konsum bis zum Jahresende nur noch moderat aus. Der Indikator geht im dritten Quartal erneut zurück und fällt von 43,7 auf 31,1.
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22.09.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Erneuter Rückgang des Welthandels

Im August ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) deutlich von (revidiert) 118,3 auf 117,0 gesunken. Zum Teil könnte das Minus auf das Explosionsunglück im Hafen des chinesischen Tianjin zurückzuführen sein, in dem etwa 4% des in den Index eingehenden Umschlags getätigt werden. Er erlitt im August einen Rückgang um fast 30%. Diese Einbußen konnten durch ein erhöhtes Umschlagvolumen in anderen chinesischen Häfen nur teilweise ausgeglichen werden.
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18.09.2015

Christoph M. Schmidt: Kein „Zurück auf Los“ mit Griechenland nach den Wahlen am 20. September

Nach den Neuwahlen in Griechenland am Sonntag sollte an drei Leitlinien des Handelns nicht gerüttelt werden: dem Erhalt des gemeinsamen Währungsraums inklusive Griechenlands – wenn auch nicht um jeden Preis, den Vereinbarungen des balancierten Förderns und Forderns und dem Streben nach der Einheit von Haftung und Kontrolle. Innerhalb dieses Rahmens kann eine neue griechische Regierung ausreichend Freiheit bei der Detailgestaltung erhalten. Das betont RWI-Präsident Christoph M. Schmidt in einer aktuellen Analyse. Zugeständnisse im Hinblick auf auszusetzende Reformschritte oder einen formellen Schuldenerlass sieht er hingegen sehr kritisch.
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11.09.2015

RWI-Benzinpreisspiegel: Benzinpreise weichen zu Beginn und Ende der Sommerferien kaum vom üblichen Verlauf ab

Die Benzinpreise der fünf großen Tankstellenbetreiber sind rund um Beginn und Ende der Sommerferien in den einzelnen Bundesländern in diesem Jahr bislang praktisch nicht vom üblichen Verlauf abgewichen. Hinweise auf außergewöhnlich hohe Preise gibt es nicht. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle RWI-Benzinpreisspiegel auf Basis von Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe.
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10.09.2015

RWI: Deutsche Konjunktur bleibt aufwärtsgerichtet

Das RWI bleibt bei seiner BIP-Prognose für dieses Jahr von 1,8%, für 2016 senkt es seine Prognose gegenüber Juni leicht von 1,9 auf 1,8%. Triebkraft wird die Binnennachfrage bleiben. Die gute Lage am Arbeitsmarkt und die niedrigen Zinsen dürften die Privaten Konsumausgaben und die Investitionen in Wohneigentum steigern. Die stimulierenden Wirkungen sinkender Rohölpreise auf die Kaufkraft dürften allerdings im kommenden Jahr auslaufen. Damit wird auch die Inflation zunehmen.
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01.09.2015

Norddeutschland mag Erneuerbare, der Osten hält Kohle die Treue

Ob der Bau neuer Stromtrassen und Kohlekraftwerke oder die Nutzung von Energiequellen zur Stromerzeugung – in Deutschland gibt es große regionale Unterschiede, wenn es um die Bewertung von energiepolitischen Maßnahmen und Energiequellen geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des RWI. Sie basiert auf einer deutschlandweiten Befragung zum Thema Energieversorgung. Um regelmäßig Informationen über die Einstellung der Deutschen zur Energie- und Klimapolitik zu erhalten, schlagen die Wissenschaftler eine institutionalisierte, regelmäßige Befragung eines festen Panels von Haushalten vor.
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28.08.2015

Wissenstransfer leichtgemacht! „Leibniz im Landtag NRW“ fördert den Dialog zwischen Politik und Wissenschaft

Am 3. September 2015 besuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Institute NRW Abgeordnete des Düsseldorfer Landtags in ihren Büros, um sie zu den Themen Bildung & Gesellschaft, Gesundheit, Science 2.0 & Digitale Welt, Stadt & Raum, Umwelt & Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft & Strukturwandel zu beraten.
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25.08.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel tritt auf der Stelle

Im Juli ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) von (revidiert) 118,6 auf 118,4 leicht gesunken. Gemessen am langjährigen Revisionsdurchschnitt (0,6 Punkte) liegt der Rückgang allerdings im Bereich der statistischen Unschärfe. Der Index befindet sich damit seit drei Monaten auf nahezu unverändertem Niveau.
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Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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