Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

08.09.2016

RWI erhöht Konjunkturprognose für 2016 auf 1,9 Prozent

Das RWI erwartet für das Jahr 2016 ein Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent. In den Jahren 2017 und 2018 wird es mit 1,4 und 1,6 Prozent wohl etwas niedriger ausfallen. Die weiterhin hohen Steuereinnahmen werden voraussichtlich zu Überschüssen von 20 Milliarden Euro in diesem Jahr und 19 sowie 24 Milliarden Euro in den Jahren 2017 und 2018 führen. Die Arbeitslosigkeit wird wohl von 6,1 Prozent in diesem Jahr bis 2018 auf 6,3 Prozent steigen. Der wichtigste Grund dafür ist die hohe Zahl an Asylsuchenden und Flüchtlingen, deren Integration in den Arbeitsmarkt zunächst schwierig sein dürfte. Die Weltwirtschaft wird sich wohl leicht beleben. Zwar ist die Lage in den entwickelten Ländern insgesamt uneinheitlich, die nun wieder stabileren Schwellenländer wie China sorgen aber für eine gefestigtere Weltkonjunktur.
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08.09.2016

RWI-Vizepräsident Thomas Bauer zum Vorsitzenden des SVR Integration und Migration gewählt

Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Vizepräsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Empirische Wirtschaftsforschung an der Ruhr-Universität Bochum, hat den Vorsitz des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) übernommen. Bauer rückt für die frühere SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Langenfeld nach, die im Juli zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts gewählt wurde.
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07.09.2016

RWI-Präsident Christoph Schmidt erhält Gustav-Stolper-Preis

RWI-Präsident Christoph M. Schmidt ist mit dem Gustav-Stolper-Preis 2016 des Vereins für Socialpolitik (VfS) ausgezeichnet worden. Schmidt habe insbesondere auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik und der angewandten Wirtschaftspolitik großen Einfluss auf die wirtschaftspolitische Debatte genommen, begründete VfS-Vorsitzende Monika Schnitzer die Entscheidung der Vereinigung deutschsprachiger Ökonomen.
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01.09.2016

Steigender Anteil erneuerbarer Energien fördert negative Preise an der Strombörse

Ambitionierte Ausbauziele für erneuerbare Energien werden in der Zukunft voraussichtlich dazu führen, dass es an der Strombörse wesentlich häufiger negative Preisspitzen geben wird. Zudem würde die Rentabilität selbst moderner konventioneller Kraftwerke verstärkt in Frage gestellt. Ein vollständiger Atomausstieg und der Ausbau von Speicherkapazitäten könnten diese Effekte abmildern. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Untersuchung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung für den deutsch-österreichischen Strommarkt.
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23.08.2016

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Anstieg des Welthandels setzt sich fort

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Juli auf 119,8 gestiegen von (revidiert) 119,3 im Juni. Damit setzt sich der Anstieg des Welthandels fort, den der Container-Index seit März 2016 belegt. Der Index liegt dadurch leicht unter dem Niveau, das er zur Jahreswende 2014/15 erreicht hatte.
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03.08.2016

Höhere Benzinpreise animieren zum Umstieg auf das Rad - aber nur in Städten

Ein Anstieg der Benzinpreise um einen Euro würde die Nutzung von Fahrrädern in privaten Haushalten um 14,4 Prozentpunkte erhöhen, allerdings nur in urbanen Räumen. In ländlichen Räumen ist dagegen kein signifikanter Effekt zu erwarten. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen RWI-Studie, der rund 16 300 Beobachtungen zum Mobilitätsverhalten deutscher Haushalte für die Jahre 1999 bis 2013 zugrunde liegen.
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27.07.2016

RWI für weitere drei Jahre an Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) wird auch in den nächsten drei Jahren an der Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt sein. Das Institut war bei der Ausschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Erstellung der „Gemeinschaftsdiagnose“ zusammen mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien für den Zeitraum Herbst 2016 bis Frühjahr 2019 erfolgreich.
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20.07.2016

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel wieder aufwärts gerichtet

Der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Juni auf 120,0 gestiegen von (revidiert) 118,9 im Mai. Damit stellt sich die Situation im Welthandel insgesamt günstiger dar als vor einem Monat angenommen.
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18.07.2016

Neue RWI-Studie: EU-Strukturfonds fördern nicht das Wachstum

Die EU-Strukturfonds sind das größte Regionalförderprogramm weltweit. Ihre milliardenschwere Förderung bringt jedoch keine positiven Wachstumseffekte. Das zeigt eine aktuelle Studie des RWI. Die Ergebnisse legen nahe, dass benachbarte Regionen sich gegenseitig private Investoren abwerben. Die regionalen Fördercluster leiden zudem unter struktureller und technologischer Rückständigkeit, die nur durch Reformen beseitigt werden kann.
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14.07.2016

RWI-Stahlbericht: Stabile Stahlkonjunktur in Deutschland, weltweite Stahlerzeugung weiter rückläufig

Die deutsche Stahlindustrie zeigt sich trotz eines schwierigen internationalen Umfelds stabil. Ihre Kapazitäten waren im ersten Halbjahr 2016 mit rund 89 Prozent außerordentlich gut ausgelastet. Die Rohstahlerzeugung dürfte nach einem leichten Minus 2016 im kommenden Jahr stabil bleiben, die Walzstahlerzeugung leicht zurückgehen. Wie der aktuelle RWI-Stahlbericht zudem zeigt, ist die globale Rohstahlerzeugung seit Ende 2014 tendenziell rückläufig, die Kapazitätsauslastung liegt bei rund 65 Prozent.
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