Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

24.06.2015

Private Kliniken arbeiten effizient und sind wichtig für Gesundheitsversorgung

Deutsche Krankenhäuser in privater Trägerschaft sind im Durchschnitt finanzkräftiger und arbeiten rentabler als freigemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Krankenhäuser. Sie zahlen mehr Steuern und tätigen höhere Investitionen in die medizinische Infrastruktur als Krankenhäuser in anderer Trägerschaft. Weder in ihrer Ausstattung noch in der Qualität der Behandlung oder der Zufriedenheit der Patienten fallen sie hinter Kliniken anderer Träger zurück. An der Notfallversorgung beteiligen sich die privaten Grundversorger ebenso häufig.
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23.06.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückschlag für Welthandel

Im Mai ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) von (revidiert) 119,8 auf 117,9 gesunken. Damit erlitt der Index einen Rückschlag. Ein ähnlich niedriger Indexstand war zuletzt vor einem Jahr beobachtet worden. Rückgänge des Containerumschlags meldeten insbesondere einige asiatische Häfen und Häfen im Ostseeraum. Die aktuelle Schnellschätzung für Mai stützt sich auf Angaben von 40 Häfen, die nahezu 70% des im Index abgebildeten Umschlags tätigen; sie dürfte daher wenig revisionsanfällig sein.
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17.06.2015

Inlandsnachfrage trägt weiterhin deutsche Konjunktur

Das RWI senkt seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2015 gegenüber März von 2,1 auf 1,8%; für 2016 bleibt es bei 1,9%. Der Aufschwung in Deutschland wird weiterhin wesentlich von der Inlandsnachfrage getragen, während der Außenhandel kaum einen Beitrag leistet. Der Arbeitsmarkt dürfte sich trotz der Einführung des flächendeckenden Mindestlohns insgesamt positiv entwickeln. Die zu Jahresbeginn vorübergehend ins Negative gerutschte Inflationsrate dürfte vom derzeit niedrigen Niveau aus mit zunehmenden Raten steigen. Die Finanzlage des Staates dürfte sich durch die gute gesamtwirtschaftliche Lage weiter verbessern. Risiken für die deutsche Konjunktur sind vor allem die Entwicklung Griechenlands und der Weltwirtschaft.
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11.06.2015

Krankenhaus Rating Report 2015: Kurzfristig höhere Erträge, langfristig große Herausforderungen

Die Insolvenzwahrscheinlichkeit deutscher Krankenhäuser ist im Jahr 2013 leicht gestiegen, gleichzeitig hat sich aber ihre Ertragslage verbessert. Nach wie vor ist die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch unzureichend, der kumulierte Investitionsstau beträgt mindestens 12 Milliarden Euro. Mittelfristig wird der demographische Wandel ein deutlich effizienteres Gesundheitswesen erfordern.
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02.06.2015

Personalia: Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl ist neuer Vorsitzender des RWI-Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hat gestern Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand und Sprecher des Vorstands des Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.
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01.06.2015

Dr. Eberhard Heinke gibt Vorsitz des RWI-Verwaltungsrates ab

Zum 1. Juni 2015 hat Dr. rer. oec. h.c. Eberhard Heinke (75) seine Tätigkeit im Verwaltungsrat des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen turnusgemäß niedergelegt. Gleichzeitigt ist es gelungen, mit Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. J. Hüttl einen in der Wissenschaft äußerst renommierten Nachfolger für dieses Amt zu finden.
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21.05.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Weiterhin moderate Expansion des Welthandels

Im April hat sich der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) leicht auf 120,1 von (revidiert) 119,9 verbessert. Damit zeigt er einen weiterhin moderat aufwärtsgerichteten Welthandel an. Dies gilt umso mehr, als der Wert für März gegenüber der Schnellschätzung um 0,8 Punkte und damit vergleichsweise stark nach oben revidiert wurde.
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23.04.2015

Marktstabilitätsreserve nicht der Königsweg bei Reform des EU-Emissionshandels

Die Europäische Kommission will den EU-Emissionshandel mit einer Marktstabilitätsreserve reformieren. Durch diese soll der Überschuss an Zertifikaten auf dem Markt reduziert und damit ein dauerhaft höheres Preisniveau erreicht werden. Eine aktuelle Analyse des RWI zeigt jedoch, dass diese politisch favorisierte Reformvariante nicht der Königsweg ist. Sinnvoller wäre es, den EU-Emissionshandel in seiner Reinform zu belassen und Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre durch einmalige Eingriffe zu beseitigen. Zusätzlich könnte die Emissionsobergrenze stärker abgesenkt werden, als bisher vorgesehen.
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21.04.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel wächst langsam, aber stabil

Im März ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) wie vor einem Monat erwartet deutlich zurückgegangen. Nach dem im Februar durch Sonderfaktoren stark überhöhten Niveau erreichte er im März wieder den Januar-Wert von 119,1. Aussagekräftiger als die Monatswerte dürften derzeit die Quartalsdurchschnitte sein. Danach lag der Index im ersten Quartal mit 120,9 leicht über dem Wert des vierten Quartals 2014 (120,6). Dies weist auf einen in der Grundtendenz moderat aufwärts gerichteten Welthandel hin.
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16.04.2015

Gemeinschaftsdiagnose: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem Euro

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Sie wird stimuliert von unerwarteten expansiven Impulsen, insbesondere dem Verfall des Ölpreises und der starken Abwertung des Euro. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 2,1 Prozent steigen. Das 68-Prozent-Prognoseintervall reicht dabei von 1,4 bis 2,8 Prozent. Dabei ist der Konsum die Stütze des Aufschwungs.
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