Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

22.02.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index startet gut ins neue Jahr

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Januar 2018 gegenüber dem Wert vom Dezember kräftig von (revidiert) 131,9 kräftig auf 134,4 gestiegen. Das ist einer der höchsten monatlichen Zuwächse in der elfjährigen Geschichte des Index. Dies weist darauf hin, dass der Welthandel weiterhin spürbar zunimmt. Allerdings ist bei der Interpretation insofern Vorsicht geboten, als der Einfluss des chinesischem Neujahrsfestes, das in diesem Jahr sehr spät beginnt, möglicherweise erst vollständig sichtbar wird, wenn auch die Angaben für Februar vorliegen.
Mehr

21.02.2018

RWI: Keine Hinweise auf allgemeine Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes, aber gestiegenes Risiko für Immobilienpreisblase am Wohnungsmarkt

Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine allgemeine Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes. In zahlreichen Regionen Deutschlands hat das Risiko für eine Blase am Wohnungsmarkt allerdings in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Der Markt für Wohnhäuser hat sich hingegen zuletzt etwas entspannt. In beiden Segmenten sind die Preise im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das sind die Ergebnisse des vierten Immobilienpreis-Monitorings des RWI auf Basis von Daten des Internet-Immobilienportals „ImmobilienScout24“. Es liefert ein regionales Monitoring auf der Ebene von Arbeitsmarktregionen.
Mehr

08.02.2018

RWI: Kein pauschaler Anstieg der Kriminalität durch Flüchtlingszuzug

Der starke Flüchtlingszustrom nach Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2015 hat keinen pauschalen Anstieg der Kriminalität zur Folge. Der Zuzug von Asylbewerbern in einen Kreis erhöht die Kriminalitätsrate mit Ausnahme migrationsspezifischer Vergehen nicht. Auch die einheimische Bevölkerung wird nicht häufiger kriminell. Anerkannte Flüchtlinge lassen das durchschnittliche Kriminalitätsniveau zwar ansteigen, dies aber vor allem durch gewaltfreie Delikte wie Diebstahl und Betrug. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle RWI-Studie, die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik und des Ausländerzentralregisters aus den Jahren 2010 bis 2015 auswertet und erstmals für diesen Zeitraum den ursächlichen Einfluss von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen auf verschiedene Deliktarten in Deutschland untersucht.
Mehr

07.02.2018

RWI-Stromspiegel: Nicht immer zahlt sich der Wechsel zum stromsparenden Elektrogerät aus

Wie hoch der mittlere jährliche Stromverbrauch von in deutschen Haushalten verbreiteten Kühlschränken oder Waschmaschinen ist, ist mangels smarter Messgeräte vielfach nicht bekannt. Dadurch ist auch ungewiss, wieviel Geld sich durch die Investition in ein neues Elektrogerät mit niedrigerem Stromverbrauch einsparen lässt. Nachrechnen lohnt sich. Das zeigt eine aktuelle RWI-Studie zum Stromverbrauch in privaten Haushalten, die auf zwei umfangreichen Erhebungen basiert.
Mehr

07.02.2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Koalitionsvertrag

„Es ist zunächst ein gutes Signal, die Weiterentwicklung Europas im Koalitionsvertrag so prominent zu führen. Doch die angedeutete Ausgestaltung gibt Anlass zur Sorge. Dass die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten so stark betont wird, lässt eine Abkehr vom Leitgedanken der Subsidiarität befürchten.Eine weitsichtige Finanzpolitik müsste vor allem auf die weitere Schuldenrückführung, Abgabenerleichterungen und wachstumsfördernde Reformen setzen. Der Koalitionsvertrag nennt zwar durchaus wichtige Investitionen in die Zukunft, etwa im Bereich der Bildung und Forschung sowie der Digitalisierung. Aber viele Vorhaben, etwa bei der Alterssicherung, werden lediglich zu einer massiven Ausweitung der Ausgaben, nicht zur Förderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit führen. In Zeiten der Hochkonjunktur ist dieser Ausgabenanstieg ökonomisch nicht vertretbar. Es ist besonders unglücklich, dass die Chance verpasst wurde, bei der Umsetzung der Energiewende ausdrücklich auf einen einheitlichen CO2-Preis zu setzen.“
Mehr

23.01.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Containerumschlag unverändert

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) verharrte im Dezember 2017 auf dem im November erreichten hohen Niveau von (revidiert) 130,6. Damit verabschiedet sich der Index freundlich aus dem Jahr 2017.
Mehr

19.01.2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zur einjährigen Amtszeit von US-Präsident Trump am 20. Januar 2018

„So manche Sorge über die angekündigte protektionistische Politik von Präsident Trump hatte sich im Laufe des Jahres zwar verflüchtigt, da er vieles letztlich nicht durchsetzen konnte. Zum Ende seines ersten Amtsjahres hat er uns Europäern mit seiner großen Steuerreform aber doch eine harte Nuss zu knacken gegeben. Die Bundesregierung wäre gut beraten, jetzt selbst die Unternehmensbesteuerung wettbewerbsfähiger zu gestalten.“
Mehr

12.01.2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

"Die jüngst bekannt gewordenen Ergebnisse der Sondierungsgespräche bleiben in ihren fiskalpolitischen Zielsetzungen deutlich hinter den Möglichkeiten zurück. Die avisierte Entlastung der Steuerzahler in Höhe von 10 Milliarden Euro über die gesamte Wahlperiode greift erheblich zu kurz. Zwar wird auf die unpopuläre Anhebung der Spitzensteuersätze verzichtet, jedoch wird die Progression der Einkommensteuer weiter erhöht. Dies geschieht versteckt durch eine geplante Freigrenze beim Soli. Die Rückgabe der Kalten Progression bleibt aus, stattdessen wird die expansive Ausgabenpolitik fortgesetzt."
Mehr

19.12.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Nach Pause neues Allzeit-Hoch

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im November 2017 wieder kräftig gestiegen, von (revidiert) 129,3 auf 131,0. Er hat damit ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Dies weist darauf hin, dass der Welthandel bis zuletzt deutlich ausgeweitet wurde.
Mehr

13.12.2017

RWI: Aufschwung bleibt kräftig, Kapazitäten zunehmend ausgelastet

Das RWI erhöht seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2017 gegenüber der Vorhersage vom September dieses Jahres von 1,9 auf 2,3 Prozent, für 2018 erwartet es 2,2 Prozent, für 2019 1,9 Prozent Wachstum. Damit dürfte der Zuwachs erneut über dem gesamtwirtschaftlichen Produktionspotenzial liegen und die Auslastung der Kapazitäten steigen. Die Arbeitslosenquote dürfte im nächsten Jahr 5,4 Prozent betragen und 2019 weiter auf 5,1 Prozent sinken. Die Inflation dürfte im nächsten und übernächsten Jahr bei 1,9 Prozent liegen. Die öffentlichen Haushalte werden 2018 und 2019 voraussichtlich Überschüsse von 50 und 52 Milliarden Euro erzielen. Eine neue Bundesregierung sollte keine kurzfristig stimulierend wirkende, sondern eine am langfristigen Wachstum ausgerichtete Finanzpolitik verfolgen.
Mehr

Presse-Archiv

Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

Hoch