Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

2008

22.12.2008

Gesundheitswirtschaft: Klinik-Konzerne größte Arbeitgeber

Die größten Arbeitgeber im Bereich Gesundheitswirtschaft sind Klinik-Konzerne. Dies ergibt ein Top-100-Ranking des RWI Essen für die Zeitschrift "Die Gesundheitswirtschaft". Auch einige gesetzliche und private Krankenkassen haben viele Beschäftigte, während die Medizintechnik eher mittelständisch organisiert ist. Insgesamt ist die Gesundheitswirtschaft mit 4,3 Millionen Beschäftigten bzw. 3,3 Millionen Vollzeitstellen einer der größten Arbeitgeber in Deutschland ...
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12.12.2008

CO2-Emissionshandel: Kein abrupter Wechsel zu Versteigerungen

Beim europaweiten Handel mit Emissionszertifikaten für Kohlendioxid (CO2) sollte kein abrupter Übergang von Gratiszuteilung zu vollständiger Versteigerung erfolgen, wie dies die Europäische Kommission für das Jahr 2013 plant. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des RWI Essen. Demnach würde ein solch plötzlicher Wechsel die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer energieintensiver Sekto-ren schwächen, wobei die ökonomischen Auswirkungen für die EU-Länder höchst unterschiedlich ausfallen würden...
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10.12.2008

RWI Essen senkt BIP-Prognose für 2009 und erwartet tiefe Rezession

Das RWI Essen senkt seine Prognose für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2009 im Vergleich zu seiner September-Prognose um 2,7 Prozentpunkte auf -2,0%. Grund hierfür ist, dass sich die Finanzmarktkrise weitaus stärker auf die Weltwirtschaft auswirkt als zuvor absehbar. Insbesondere dürfte sich der deutsche Export im kommenden Jahr deutlich abschwächen, gleichzeitig Beschäftigung und Staatseinnahmen sinken. Allerdings wird von uns erwartet, dass der private Konsum zumindest bis Mitte 2009 stabil bleibt, insbesondere weil die Inflationsrate auf 0,9% im Jahresdurchschnitt zurückgehen wird. Um den drohenden Abschwung im kommenden Jahr zu dämpfen, rät das RWI Essen, ...
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04.12.2008

Weihnachtsgeschenke: Gering geschätzt, teuer verkauft

Weihnachtsgeschenke sind den meisten Beschenkten weniger wert, als sie tatsächlich gekostet haben. Gleichzeitig fordern sie einen deutlich höheren Preis, wenn ihnen jemand das Geschenk abkaufen möchte. Diesen so genannten "Ausstattungs-Effekt" bestätigt eine aktuelle Untersuchung des RWI Essen, für die mehr als 500 Studenten verschiedener Fachrichtungen der Ruhr-Universität Bochum befragt wurden. Dabei ist der Effekt bei Studenten der Wirtschaftswissenschaften ...
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14.10.2008

Gemeinschaftsdiagnose: Deutschland am Rande einer Rezession

Im Herbst 2008 befindet sich die Weltwirtschaft im Abschwung. Zu den Abwärtstendenzen haben verschiedene Faktoren beigetragen: der weltweite rohstoffpreisbedingte Inflationsschub, das Auftreten von Korrekturen an den Immobilienmärkten einer zunehmenden Anzahl von Ländern sowie die weltweite Finanzmarktkrise. Deren dramatische Zuspitzung in jüngster Zeit trübt den konjunkturellen Ausblick zusätzlich ein. In einer Reihe von Industrieländern droht die Wirtschaft in eine Rezession abzugleiten. In den USA deuten viele Indikatoren auf ...
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16.09.2008

Konjunktur im Abschwung

Die deutsche Konjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2008 spürbar abgeschwächt. Das RWI Essen prognostiziert ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7% für 2008 und senkt damit seine Prognose vom Juni 2008 um 0,5 Prozentpunkte. Die konjunkturelle Schwächephase wird voraussichtlich auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten. Für 2009 erwartet das RWI Essen nur noch ein BIP-Wachstum von 0,7%. Zudem rechnet das Institut für den Prognosezeitraum mit ...
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15.09.2008

CO2-Emissionshandel: Auswirkungen auf Strompreise und energieintensive Industrien

Mit dem 2005 etablierten Handel von Emissionszertifikaten für Kohlendioxid (CO2) möchte die Europäische Union ihrer im Kiotoprotokoll festgelegten Klimaschutzverpflichtung nachkommen. Bei Einführung des EU-weiten Emissionshandels wurden die CO2-Zertifikate in Deutschland wie in den meisten anderen EU-Ländern kostenlos zugeteilt. Der Mehrheit der Stromverbraucher erschien es deshalb wenig verständlich, warum ...
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03.07.2008

RWI Essen: EZB sollte Leitzinsen erhöhen

Das RWI Essen spricht sich für eine Anhebung der Leitzinsen durch die EZB aus. Nach Einschätzung der Wissenschaftler würde die Zentralbank damit ihrem vorrangigen Ziel nachkommen und die Preisniveaustabilität im Euroraum wahren. Zum anderen würde sie durch dieses klare und nachvollziehbare Handeln ihre Glaubwürdigkeit erhalten. Handelt sie nicht, besteht die Gefahr, dass die Inflation aus dem Ruder läuft und zu einem späteren Zeitpunkt wesentlich restriktivere Eingriffe notwendig sind. Diese wären mit viel größeren negativen Effekten für ...
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17.06.2008

Konsolidierungskurs fortsetzen, Wachstumskräfte stärken

Die Bundesregierung sollte den Kurs der Haushaltskonsolidierung fortsetzen und die ab dem Jahr 2010 voraussichtlich entstehenden Haushaltsüberschüsse nutzen, um die Steuern zu senken. Zu dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Untersuchung des RWI Essen. Sie beruht auf einer Mittelfristprognose der Staatseinnahmen und -ausgaben in den Jahren 2008 bis 2012, die auf ...
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12.06.2008

RWI Essen erhöht BIP-Prognose für 2008 und senkt sie für 2009

Das RWI Essen hebt seine Prognose des Wirtschaftswachstums für das Jahr 2008 um 0,5%-Punkte auf 2,2% an und senkt sie gleichzeitig für das Jahr 2009 um 0,3 %-Punkte auf 1,5%. Mit dieser Anpassung reagiert das Institut zum einen auf die unerwartet kräftige Zunahme des Bruttoinlandsprodukts zu Beginn dieses Jahres. Zum anderen trägt es der Tatsache Rechnung, dass die Anzeichen zugenommen haben, die ...
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