Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

07.02.2018

RWI-Stromspiegel: Nicht immer zahlt sich der Wechsel zum stromsparenden Elektrogerät aus

Wie hoch der mittlere jährliche Stromverbrauch von in deutschen Haushalten verbreiteten Kühlschränken oder Waschmaschinen ist, ist mangels smarter Messgeräte vielfach nicht bekannt. Dadurch ist auch ungewiss, wieviel Geld sich durch die Investition in ein neues Elektrogerät mit niedrigerem Stromverbrauch einsparen lässt. Nachrechnen lohnt sich. Das zeigt eine aktuelle RWI-Studie zum Stromverbrauch in privaten Haushalten, die auf zwei umfangreichen Erhebungen basiert.
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23.01.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Containerumschlag unverändert

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) verharrte im Dezember 2017 auf dem im November erreichten hohen Niveau von (revidiert) 130,6. Damit verabschiedet sich der Index freundlich aus dem Jahr 2017.
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19.01.2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zur einjährigen Amtszeit von US-Präsident Trump am 20. Januar 2018

„So manche Sorge über die angekündigte protektionistische Politik von Präsident Trump hatte sich im Laufe des Jahres zwar verflüchtigt, da er vieles letztlich nicht durchsetzen konnte. Zum Ende seines ersten Amtsjahres hat er uns Europäern mit seiner großen Steuerreform aber doch eine harte Nuss zu knacken gegeben. Die Bundesregierung wäre gut beraten, jetzt selbst die Unternehmensbesteuerung wettbewerbsfähiger zu gestalten.“
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12.01.2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche

"Die jüngst bekannt gewordenen Ergebnisse der Sondierungsgespräche bleiben in ihren fiskalpolitischen Zielsetzungen deutlich hinter den Möglichkeiten zurück. Die avisierte Entlastung der Steuerzahler in Höhe von 10 Milliarden Euro über die gesamte Wahlperiode greift erheblich zu kurz. Zwar wird auf die unpopuläre Anhebung der Spitzensteuersätze verzichtet, jedoch wird die Progression der Einkommensteuer weiter erhöht. Dies geschieht versteckt durch eine geplante Freigrenze beim Soli. Die Rückgabe der Kalten Progression bleibt aus, stattdessen wird die expansive Ausgabenpolitik fortgesetzt."
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19.12.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Nach Pause neues Allzeit-Hoch

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im November 2017 wieder kräftig gestiegen, von (revidiert) 129,3 auf 131,0. Er hat damit ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Dies weist darauf hin, dass der Welthandel bis zuletzt deutlich ausgeweitet wurde.
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13.12.2017

RWI: Aufschwung bleibt kräftig, Kapazitäten zunehmend ausgelastet

Das RWI erhöht seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2017 gegenüber der Vorhersage vom September dieses Jahres von 1,9 auf 2,3 Prozent, für 2018 erwartet es 2,2 Prozent, für 2019 1,9 Prozent Wachstum. Damit dürfte der Zuwachs erneut über dem gesamtwirtschaftlichen Produktionspotenzial liegen und die Auslastung der Kapazitäten steigen. Die Arbeitslosenquote dürfte im nächsten Jahr 5,4 Prozent betragen und 2019 weiter auf 5,1 Prozent sinken. Die Inflation dürfte im nächsten und übernächsten Jahr bei 1,9 Prozent liegen. Die öffentlichen Haushalte werden 2018 und 2019 voraussichtlich Überschüsse von 50 und 52 Milliarden Euro erzielen. Eine neue Bundesregierung sollte keine kurzfristig stimulierend wirkende, sondern eine am langfristigen Wachstum ausgerichtete Finanzpolitik verfolgen.
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23.11.2017

Pflegeheime: Bedarf an Pflegeplätzen steigt, Personalknappheit auch

Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut. In den nächsten Jahren wird die zunehmende Alterung der Gesellschaft aber voraussichtlich zu Engpässen bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal führen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Pflegeheim Rating Report 2017“ von RWI, hcb GmbH und Deloitte GmbH, mit Unterstützung der Terranus Consulting GmbH. Er untersucht die derzeitige und zukünftige Situation des deutschen Pflegemarkts und schlägt Maßnahmen gegen die drohenden Engpässe vor. Unter dem Titel „Pflege sucht Investoren“ berichtet das „Handelsblatt“ heute über die Studie.
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21.11.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückgang, aber noch keine Tendenzwende

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Oktober 2017 deutlich gesunken, von 129,7 auf 128,3. Der Wert für September, der den bisherigen Höchststand markierte, blieb gegenüber der Schnellschätzung unverändert. Der aktuelle Rückgang ist daher wohl auch als Gegenreaktion auf das außerordentlich kräftige Plus im Vormonat zu verstehen. Es wäre deshalb verfrüht, daraus eine Tendenzwende im Welthandel abzuleiten.
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20.11.2017

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Scheitern der Sondierungsgespräche

„Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition ist die Ausgangslage aus ökonomischer Sicht weitgehend unverändert: Die konjunkturelle Lage ist sehr gut, die deutsche Volkswirtschaft erlebt einen langen und robusten Aufschwung. In jedem Fall sind die negativen Auswirkungen der gescheiterten Jamaika-Sondierungen eher langfristiger als konjunktureller Natur.“
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09.11.2017

RWI: Gute Integration in den Arbeitsmarkt hilft langfristig, Folgen von Flucht und Vertreibung zu überwinden

Wer Flucht und Vertreibung erfährt, hat noch Jahrzehnte später eine verkürzte Lebenserwartung. Wer auf dem Arbeitsmarkt sehr gut integriert ist, kann diesen negativen Effekt jedoch überwinden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zu den längerfristigen Folgen von Flucht und Vertreibung für die Betroffenen. Sie basiert auf Daten der Deutschen Rentenversicherung und vergleicht die Erwerbsbiografien von Vertriebenen der Jahre 1944 bis 1950 mit einer westdeutschen Vergleichsgruppe.
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