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RWI: Leibniz-Gemeinschaft befürwortet weitere Förderung

Pressemitteilung vom 30.11.2012

Die Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, das RWI in den nächsten sieben Jahren weiter finanziell zu fördern. Grundlage für diese Empfehlung ist der Bewertungsbericht zur Begehung des RWI durch eine unabhängige Bewertungsgruppe im Januar 2012. RWI-Präsident Prof. Dr. Christoph M. Schmidt freute sich sehr über diese Bestätigung der Arbeit des Instituts und dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement.

Die Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) auch in den nächsten sieben Jahren finanziell zu fördern. Dies ist das Ergebnis der Evaluation des RWI im Januar 2012 durch eine unabhängige Bewertungsgruppe der Leibniz-Gemeinschaft. Deren Mitgliedsinstitute werden turnusmäßig alle sieben Jahre evaluiert. Auf Grundlage des Bewertungsberichts verabschiedete der Senat der Leibniz-Gemeinschaft am 29. November 2012 eine Empfehlung an den Bund und die Länder, das RWI als Einrichtung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur auf der Grundlage der Ausführungsvereinbarung WGL weiter zu fördern.

In der Empfehlung heißt es: „Der Senat begrüßt, dass sich die positive Entwicklung des RWI seit der letzten Evaluierung fortgesetzt hat und es seitdem zu einer erkennbaren Leistungssteigerung am Institut gekommen ist. Die Leitung des RWI setzte klare strategische Akzente. In den meisten Bereichen ist es gelungen, die Anzahl der Veröffentlichungen in höherrangigen referierten Zeitschriften zu steigern. Die Beratungsleistungen des RWI sind überzeugend und werden stark nachgefragt. Auch gelingt die Verbindung zwischen Forschung und Beratung in den erfolgreichen Kompetenzbereichen sehr gut. Mit der mikroökonomischen Evaluation wirtschaftspolitischer Maßnahmen hat sich das RWI eine überzeugende bereichsübergreifende Kompetenz erarbeitet. Dem neu gegründeten „Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI“ wird großes Potenzial zugeschrieben.“

Gute Noten für wissenschaftliche Arbeit und Nachwuchsförderung am RWI

Von den sechs Kompetenzbereichen des RWI werden einer als sehr gut bis exzellent, zwei als sehr gut und einer als gut (mit Potenzial zu sehr gut) bewertet. Ein Bereich erbringt ebenfalls noch gute Leistungen, in einem weiteren werden die Leistungen lediglich als befriedigend bewertet. Das RWI wird vor diesem Hintergrund den eingeschlagenen Weg einer klaren Prioritätensetzung fortsetzen und gemeinsam mit seinem Forschungsbeirat die weitere Entwicklung der einzelnen Kompetenzbereiche diskutieren und gestalten.

Außerdem wird dem RWI bescheinigt, dass es den wissenschaftlichen Nachwuchs in überzeugender Weise fördert. Ein Teil der Promovierenden wird in der Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ) in enger Kooperation mit den benachbarten Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen ausgebildet, was der Senat der Leibniz-Gemeinschaft sehr begrüßt.

RWI-Präsident Schmidt sieht Arbeit des Instituts bestätigt

Zusammenfassend hält der Senat fest, „dass das RWI eine erfolgreiche Einrichtung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und der evidenzbasierten Politikberatung ist. Auch erarbeitet es forschungsbasierte Serviceleistungen für die breitere wissenschaftliche Öffentlichkeit. Die Aufgaben des Instituts können in dieser Kontinuität und Reichweite nicht an einem Hochschulinstitut durchgeführt werden. Das RWI erfüllt die Anforderungen, die an eine Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zu stellen sind.“

Institutspräsident Prof. Dr. Christoph M. Schmidt zeigte sich hocherfreut und zufrieden über die Empfehlung des Leibniz-Senats. „Die Entscheidung bestätigt, dass das RWI sich wissenschaftlich weiter auf einem guten Kurs befindet.“ Gleichzeitig dankte er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RWI für ihr großes Engagement.

Ihr Ansprechpartner dazu:
Joachim Schmidt, Tel.: (0201) 81 49-292,

Die komplette Stellungnahme des Leibniz-Senats zum RWI findet sich hier.

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