#CoronaVirusUpdate

Aktuelle Kennzahlen: Wirtschaftspolitische
Auswirkungen des Corona-Virus

 

Neuigkeiten vom 31. März

COVID-19: RWI-Strategiepapier & Unstatistik jetzt in 8 Sprachen verfügbar

Der Coronavirus ist eine große Herausforderung für die Gesundheitssysteme und die Wirtschaft in allen europäischen Ländern. 

Das RWI veröffentlichte in der letzten Woche zwei Publikationen zur Corona-Krise. Die Unstatistik des Monats März liefert einen Überblick über statistische Konzepte, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verwendent werden, und zeigt ihre Grenzen aufDer Beitrag „Ansteckungsdynamik brechen, Gesellschaft zurück auf Normalbetrieb“ von Boris Augurzky und Christoph M. Schmidt beschreibt eine mögliche Exit-Strategie für die Zeit nach dem Lockdown in Deutschland.

Ansteckungsdynamik brechen, Gesellschaft zurück auf Normalbetrieb (8 Sprachen) Corona-Pandemie: Statistische Konzepte und ihre Grenzen (8 Sprachen)
 

Schaubild 1: Fahrzeugproduktion in Südkorea

Schaubild 2: Einzelhandelsumsätze eingebrochen

  • In Südkorea ist das Leben bislang weit weniger eingeschränkt als in Europa. Dennoch ist auch dort eine Rezession zu erwarten. Neue Daten zeigen: Die Fahrzeugproduktion - eine Schlüsselindustrie - ist im Februar stark zurückgegangen. (Schaubild 1)
  • Auch der Konsum ging zurück. Die Umsätze im Einzelhandel lagen fast 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. (Schaubild 2)
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Beitrag vom 25. März

Ansteckungsdynamik brechen, Gesellschaft zurück auf Normalbetrieb

Drei Voraussetzungen für großflächige Tests und gezielte Isolierung

Ein Plädoyer von RWI-Präsident Christoph M. Schmidt und Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereiches Gesundheit am RWI.

Ein Beitrag von Boris Augurzky und Christoph M. Schmidt (PDF) Ein Beitrag von Boris Augurzky und Christoph M. Schmidt (PDF, englisch)
 

Beitrag vom 19. März

Schaubild 1: Wöchentliche Autoverkäufe und Registrierungen in China

 
Corona-Epidemie schwächt deutsche Wirtschaft - Pressemitteilung vom 19. März
  • Erste Anzeichen für eine Belebung der chinesischen Wirtschaft: Die wöchentlichen Autoverkäufe sind zum vierten Mal in Folge gestiegen. Allerdings sind sie vom normalen Niveau noch weit entfernt.
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Beitrag vom 18. März

Schaubild 1: Containerumschlag in asiatischen Häfen

  • In Shanghai wurden im Februar fast 20% weniger Container verladen - wohl aufgrund fehlender Arbeiter in den Häfen. In Hongkong und Singapur stiegen die Zahlen dagegen anDer Rückgang des Außenhandels aufgrund reduzierter Produktion steht noch aus. (Schaubild 1)
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Beitrag vom 17. März

 

Beitrag vom 16. März

Schaubild 1: Touristenaufkommen in Hongkong

Schaubild 2

Schaubild 2: Industrieproduktion in China

Schaubild 1
  • Infolge des Corona-Virus ist die Industrieproduktion in China im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr um 13% gesunken. (Schaubild 1)
  • Obwohl die Zahl der COVID19-Fälle in Hongkong bisher gering war, sind die wirtschaftlichen Folgen katastrophal. Die Zahl der ankommenden Touristen, die aufgrund der Proteste bereits im Jahr 2019 zurückgegangen war, lag im Februar 95% unter dem Vorjahreswert. (Schaubild 2)
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Beitrag vom 12. März 2020


Schaubild 1: Autoproduktion in China


Schaubild 2: Wöchentliche Autoverkäufe & Registrierungen in China


Schaubild 3: Stahlproduktion in China


Schaubild 4: Lagerbestände an Stahl in China

  • In der chinesischen Automobilindustrie standen die Produktionsbänder im Februar weitgehend still. Die Produktion lag 80 Prozent unter der des Vorjahresmonats. (Schaubild 1)
  • Die Autoverkäufe in der ersten Märzwoche deuten darauf hin, dass sich der chinesische Automarkt bis jetzt nicht belebt hat. (Schaubild 2)
  • Dies hat Konsequenzen für Deutschland: Erstens ist China ein wichtiger Exportmarkt – 12 Prozent der deutschen PKW-Exporte gingen 2019 nach China. Zweitens sind auch die Standorte deutscher Unternehmen von dem Rückgang betroffen. Dies drückt auf die Gewinne der deutschen Autobranche.
  • Auch die chinesische Stahlindustrie leidet immer stärker unter der Corona-Krise. Sie ist eine wichtige Zulieferbranche der Automobilindustrie sowie der in China bedeutsamen Bauwirtschaft und damit nah am Puls der chinesischen Konjunktur.
  • Im Februar ist die Stahlproduktion zurückgegangen. In der zweiten Februarhälfte wurden im Durchschnitt nur 1,8 Millionen Tonnen je Tag produziert (Schaubild 3). Das sind etwa neun Prozent weniger als im Jahresdurchschnitt 2019.
  • Gleichzeitig konnte die reduzierte Produktion nicht vollständig abgesetzt werden. Die Stahllager waren daher Ende Februar so gut gefüllt wie noch nie (Schaubild 4).

RWI-Konjunkturchef Prof. Dr. Roland Döhrn sagt dazu: „Beide Entwicklungen zusammengenommen vermitteln einen Eindruck, wie stark die Wirtschaftsaktivität in China durch die Corona-Epidemie zurückgefahren wurde. Auch für Deutschland müssen wir von einem Rückgang der Produktion ausgehen. Wie ausgeprägt er sein wird, lässt sich derzeit aber nur schwer prognostizieren.“

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Beitrag vom 9. März 2020

China meldete im Februar Daten über Exporte und Importe. Die Exporte gingen um 17 Prozent und die Importe um 4 Prozent zurück. Jedoch bedürfen die Daten einer gewissen Interpretation. Anders als in der Vergangenheit wurden nur aggregierte Daten für die Monate Januar und Februar veröffentlicht.

Bei den Exporten ist zu erwarten, dass die Auswirkungen von COVID-19 im Januar begrenzt waren. Die Situation verschärfte sich um den 20. Januar herum. Am 25. Januar begannen die Neujahrsfeierlichkeiten. Während des Neujahrs ist die wirtschaftliche Aktivität ohnehin gering, weswegen der Rückgang hauptsächlich im Februar stattfand.

Der Importrückgang war gering, da viele Güter bereits auf dem Weg nach China waren, als sich die Situation um COVID-19 verschlimmerte. Daher drücken die Zahlen noch nicht den Rückgang der chinesischen Importnachfrage aus.

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Beitrag vom 5. März 2020

Autoverkäufe zeigen die Stimmung der Verbraucher gut an. In China lagen sie im Februar fast bei Null. Dies zeigt, wie sehr die normale Wirtschaftstätigkeit durch den Coronavirus und die Reaktion der Politik darauf gestört wird.

Es bleibt abzuwarten, ob der leichte Anstieg der Verkäufe gegen Ende Februar auf eine Nomalisierung hindeutet.

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Beitrag vom 3. März 2020

Vietnam ist nicht das wichtigste Reiseziel für Touristen in Ostasien, aber das erste, das Daten liefert. Die Touristenankünfte im Februar zeigen, wie sich die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 auf die gesamte Region ausbreiten. Sie gingen um mehr als 20 Prozent zurück.

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Beitrag vom 2. März 2020

Der Einkaufsmanagerindex ist der erste Wirtschaftsindikator für China, der die Zeit nach dem Ausbruch von COVID-19 vollständig abdeckt. Im Januar lag er etwas über 50, was zeigt, dass die Wirtschaft zu Beginn des Monats, als die Daten erhoben wurden, noch immer wuchs.

Im Februar weist er den stärksten Rückgang auf, der je in China beobachtet wurde. Im Dienstleistungssektor fiel er auf 30,1, im verarbeitenden Gewerbe auf 35,7. Beides weisen auf eine starke Schrumpfung der Wirtschaftstätigkeit hin.

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