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Aktuelle Pressemitteilungen

13.12.2017

RWI: Aufschwung bleibt kräftig, Kapazitäten zunehmend ausgelastet

Das RWI erhöht seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2017 gegenüber der Vorhersage vom September dieses Jahres von 1,9 auf 2,3 Prozent, für 2018 erwartet es 2,2 Prozent, für 2019 1,9 Prozent Wachstum. Damit dürfte der Zuwachs erneut über dem gesamtwirtschaftlichen Produktionspotenzial liegen und die Auslastung der Kapazitäten steigen. Die Arbeitslosenquote dürfte im nächsten Jahr 5,4 Prozent betragen und 2019 weiter auf 5,1 Prozent sinken. Die Inflation dürfte im nächsten und übernächsten Jahr bei 1,9 Prozent liegen. Die öffentlichen Haushalte werden 2018 und 2019 voraussichtlich Überschüsse von 50 und 52 Milliarden Euro erzielen. Eine neue Bundesregierung sollte keine kurzfristig stimulierend wirkende, sondern eine am langfristigen Wachstum ausgerichtete Finanzpolitik verfolgen.
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23.11.2017

Pflegeheime: Bedarf an Pflegeplätzen steigt, Personalknappheit auch

Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut. In den nächsten Jahren wird die zunehmende Alterung der Gesellschaft aber voraussichtlich zu Engpässen bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal führen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Pflegeheim Rating Report 2017“ von RWI, hcb GmbH und Deloitte GmbH, mit Unterstützung der Terranus Consulting GmbH. Er untersucht die derzeitige und zukünftige Situation des deutschen Pflegemarkts und schlägt Maßnahmen gegen die drohenden Engpässe vor. Unter dem Titel „Pflege sucht Investoren“ berichtet das „Handelsblatt“ heute über die Studie.
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21.11.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückgang, aber noch keine Tendenzwende

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Oktober 2017 deutlich gesunken, von 129,7 auf 128,3. Der Wert für September, der den bisherigen Höchststand markierte, blieb gegenüber der Schnellschätzung unverändert. Der aktuelle Rückgang ist daher wohl auch als Gegenreaktion auf das außerordentlich kräftige Plus im Vormonat zu verstehen. Es wäre deshalb verfrüht, daraus eine Tendenzwende im Welthandel abzuleiten.
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20.11.2017

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Scheitern der Sondierungsgespräche

„Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition ist die Ausgangslage aus ökonomischer Sicht weitgehend unverändert: Die konjunkturelle Lage ist sehr gut, die deutsche Volkswirtschaft erlebt einen langen und robusten Aufschwung. In jedem Fall sind die negativen Auswirkungen der gescheiterten Jamaika-Sondierungen eher langfristiger als konjunktureller Natur.“
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09.11.2017

RWI: Gute Integration in den Arbeitsmarkt hilft langfristig, Folgen von Flucht und Vertreibung zu überwinden

Wer Flucht und Vertreibung erfährt, hat noch Jahrzehnte später eine verkürzte Lebenserwartung. Wer auf dem Arbeitsmarkt sehr gut integriert ist, kann diesen negativen Effekt jedoch überwinden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zu den längerfristigen Folgen von Flucht und Vertreibung für die Betroffenen. Sie basiert auf Daten der Deutschen Rentenversicherung und vergleicht die Erwerbsbiografien von Vertriebenen der Jahre 1944 bis 1950 mit einer westdeutschen Vergleichsgruppe.
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24.10.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Anhaltend kräftiger Anstieg

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im September 2017 ein weiteres Mal kräftig gestiegen, von (revidiert) 128,5 auf 129,7. Er hat damit seit Jahresbeginn fast sechs Punkte gewonnen. Ein ähnlich kräftiges Plus war zuletzt 2010 beobachtet worden. Der Wert für August wurde gegenüber der Schnellschätzung um 0,3 Punkte niedriger ausgewiesen.
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23.10.2017

RWI: „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ ist nur ein erster Schritt zu nachhaltigen Finanzen von NRW-Kommunen

NRW-Kommunen, die am „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ teilnehmen, erreichen zwar den damit angestrebten Ausgleich ihres Haushalts. Bei zwei Dritteln der derzeit 61 Stärkungspaktgemeinden wird die Konsolidierung ihrer Finanzen aber voraussichtlich nicht nachhaltig sein. Hierzu wären weitere Maßnahmen nötig, die unter anderem ihre meist schwachen sozioökonomischen Rahmenbedingungen verbessern und sie finanziell angemessen ausstatten. Dazu bedürfte es zunächst einer systematischen Analyse, inwieweit die kommunale Finanzausstattung ausreichend ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zur Zwischenbilanz des Stärkungspakts.
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28.09.2017

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017: Aufschwung weiter kräftig – Anspannungen nehmen zu

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Das haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten für die Bundesregierung ermittelt. Die sehr hohe konjunkturelle Dynamik in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotenzial. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um 2 Prozent zulegen (kalenderbereinigt 2,2 bzw. 2,1 Prozent).
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26.09.2017

RWI/ISL-Containerumschlag-Index steigt weiter

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im August 2017 von (revidiert) 127,9 auf 128,8 gestiegen und setzt damit seinen seit Sommer vergangenen Jahres beobachteten Aufwärtstrend fort. Die Angaben für die beiden zurückliegenden Monate wurden stärker als üblich revidiert. Der Grund dafür ist, dass die Angaben für einen gewichtigen Hafen im Juni um einen Ausreißer in den Werten korrigiert wurden. Die Angaben für Juni liegen nun wieder erheblich näher bei der vor zwei Monaten veröffentlichten Schnellschätzung; der Wert für Juli wird jetzt um 0,7 Punkte niedriger ausgewiesen als in der Schnellschätzung. Die konjunkturelle Grundtendenz des Index hat sich durch diese Korrektur nicht verändert.
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08.09.2017

RWI verabschiedet Open-Access-Policy

Das RWI bekennt sich zum Prinzip des Open Access, das den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet ermöglicht. Um die RWI-Forschungsergebnisse künftig noch besser sichtbar und nachnutzbar zu machen, hat der Vorstand des Instituts eine Open-Access-Richtlinie verabschiedet. Sie beinhaltet unter anderem, dass die Position einer Open-Access-Beauftragten eingerichtet wird, die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor und während des Publikationsprozesses umfangreich strukturell und organisatorisch unterstützt.
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Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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