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Aktuelle Pressemitteilungen

20.06.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) bleibt ungeachtet der lauter werdenden handelspolitischen Begleitgeräusche aufwärts gerichtet. Er ist im Mai 2018 gegenüber dem Vormonat von (revidiert) 131,1 auf 133,1 gestiegen. Er liegt damit allerdings noch leicht unter dem zu Jahresbeginn erreichten Höchstwert.
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19.06.2018

RWI: Außenwirtschaftliche Unsicherheit bremst deutsche Konjunktur

Das RWI senkt seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2018 gegenüber März dieses Jahres von 2,4 auf 1,8 Prozent; für 2019 erwartet es statt 1,9 jetzt 1,5 Prozent. Ursachen hierfür sind erwartete schwächere Exporte, die durch das zunehmend protektionistische Umfeld belastet werden.
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13.06.2018

RWI: Private Kliniken (be)handeln wirtschaftlich und gut

Deutsche Krankenhäuser in privater Trägerschaft sind im Durchschnitt deutlich ertragskräftiger als freigemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Krankenhäuser. Sie nehmen weniger öffentliche Fördermittel in Anspruch und zahlen mehr Steuern als Krankenhäuser in anderer Trägerschaft. In ihrer Ausstattung und der Zufriedenheit der Patienten liegen sie gleichauf mit Kliniken anderer Träger. Sie haben die höchste Arbeitsproduktivität unter allen Trägern, die Zahl der zu betreuenden Patienten je Vollkraft ist jedoch kaum höher. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI und der Hochschule Fresenius, die zahlreiche Krankenhaus-Kennziffern aus den Jahren 1996 bis 2016 ausgewertet hat.
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07.06.2018

Krankenhaus Rating Report 2018: Wachsende Personalknappheit gefährdet schon bald Versorgung

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2016 besser als im Vorjahr. Nur 7 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Trotz guter Ertragslage bleibt die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch weiterhin unzureichend. Eine noch größere Herausforderung stellt die abnehmende Zahl verfügbarer Fachkräfte dar, die zu einer Rationierung von Leistungen führen könnte. Unter anderem Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Robotik könnten helfen, dem entgegenzuwirken. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die vierzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2018 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte erstellt.
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04.06.2018

Kindergartenbesuch ab drei Jahren: Kinder mit Migrationshintergrund profitieren stärker

Frühkindliche Bildung kann die Schere zwischen armen und reichen Kindern schließen. Kinder mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien profitieren am stärksten von einem frühen Kindergartenbesuch. Gleichzeitig besuchen sie seltener schon mit drei Jahren den Kindergarten. Daher sollten Politikmaßnahmen darauf abzielen, den Besuch frühkindlicher Bildungseinrichtungen von Kindern mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Elternhäusern zu erhöhen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Ökonomen Thomas Cornelissen, Christian Dustmann, Anna Raute und Uta Schönberg vom Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM) am University College London, die im renommierten Journal of Political Economy erscheinen wird. Wissenschaftler des CReAM sind über das RWI Research Network mit dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung verbunden.
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23.05.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index dreht wieder leicht ins Plus

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im April 2018 gegenüber dem Vormonat wieder leicht von (revidiert) 130,0 auf 131,0 gestiegen. Die Entwicklung im Jahr 2018 stellt sich nach den nun vorliegenden Angaben deutlich schwächer dar als bisher veröffentlicht. Die außergewöhnlich kräftige Revision ist Folge des Zusammentreffens von drei Faktoren: Bei einem Hafen lag ein Erfassungsfehler vor, ein anderer revidierte seine Daten deutlich nach unten. Zudem haben sich zwei Häfen, für die bisher keine Daten vorgelegen hatten, deutlich schwächer entwickelt als prognostiziert. Ungeachtet dieser Revisionen erreichte der Index im ersten Quartal 2018 ein Allzeithoch.
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24.04.2018

RWI/ISL-Containerumschlag-Index auf hohem Niveau deutlich rückläufig

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im März 2018 gegenüber dem Vormonat deutlich von (revidiert) 135,5 auf 133,0 zurückgegangen. Unklar ist, inwieweit darin bereits erste Folgen des raueren handelspolitischen Klimas zwischen den USA und China sichtbar werden. Auffällig ist, dass der Umschlag in den Häfen an der Pazifikküste der USA und in einigen chinesischen Häfen im März gesunken ist. Allerdings sind die Daten derzeit unsicherer als üblich. Die Werte für Januar und Februar wurden deutlich nach oben korrigiert, jedoch fehlen immer noch Angaben für eine ungewöhnlich große Zahl von Häfen.
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19.04.2018

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018: Konjunkturforscher heben Prognose leicht an

Die führenden Konjunkturforscher Deutschlands haben ihre Vorhersage für 2018 und 2019 leicht angehoben. Sie erwarten für das laufende Jahr nun 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum und für das kommende Jahr 2,0 Prozent. Im Herbst hatten sie nur mit 2,0 und 1,8 Prozent gerechnet, wie aus der halbjährlichen Gemeinschaftsdiagnose hervorgeht. „Der Boom, in dem sich die deutsche Wirtschaft befindet, hält an. Allerdings wird die Luft dünner, da die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten knapper werden“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung und -prognosen des federführenden ifo Instituts. Mit Blick auf die Wirtschaftspolitik der neuen Bundesregierung ergänzt er: „Gerade wenn Kassen voll sind, sollte die Finanzpolitik die Konsequenzen für die gesamtwirtschaftliche Stabilität und die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen im Blick haben. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Leistungsausweitungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung laufen dem Nachhaltigkeitsgedanken zuwider.“
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09.04.2018

RWI-Arbeitspapier zur Energiewende erhält USAEE/IAEE 2017 Best Paper Award

Die RWI-Wissenschaftler Dr. Mark Andor, Prof. Dr. Manuel Frondel und Prof. Dr. Colin Vance haben für ihr Papier „Germany’s Energiewende: A Tale of Increasing Costs and Decreasing Willingness-To-Pay“ den USAEE/IAEE 2017 Working Paper Best Paper Award erhalten. Damit hat zum vierten Mal in sieben Jahren ein RWI-Papier den Preis gewonnen.
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21.03.2018

RWI erhöht Konjunkturprognose für 2018 auf 2,4 Prozent

Das RWI erwartet für das Jahr 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent. Für nächstes Jahr bleibt es bei seiner Prognose von 1,9 Prozent. Die Beschäftigung wird weiter zunehmen, allerdings mit nachlassender Dynamik. Die Inflation wird allmählich anziehen, der Staatshaushalt weiterhin Überschüsse erzielen. Die weltwirtschaftlichen Perspektiven bleiben günstig. Größtes Risiko für die Weltkonjunktur ist, dass der internationale Warenaustausch zunehmend durch Handelsbarrieren behindert wird.
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Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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