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Aktuelle Pressemitteilungen

14.10.2019

Statement von Prof. Dr. Christoph M. Schmidt zur Vergabe des Wirtschaftsnobelpreises

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt: „Esther Duflo war bereits im Jahr 2018 für mich die Favoritin für den Nobelpreis. Sie und die beiden mit ihr zusammen ausgezeichneten Kollegen Abhijit Banerjee und Michael Kremer erforschen sehr erfolgreich das wichtige Thema Armutsbekämpfung. Dabei haben sie insbesondere die Methode der randomisierten Feldexperimente zur Evaluierung politischer Maßnahmen auf bemerkenswerte Weise weiterentwickelt und in die öffentliche Debatte eingebracht.
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02.10.2019

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2019: Konjunktur kühlt weiter ab – Industrie in der Rezession

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für Deutschland deutlich nach unten korrigiert. Waren sie im Frühjahr noch von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,8% im Jahr 2019 ausgegangen, erwarten sie nun nur noch 0,5%.
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30.09.2019

Jugend-Suizide steigen nach Ferienende an

Unter Jugendlichen in Deutschland geht fast jeder achte Todesfall auf Selbsttötung zurück. Die Gründe für diesen Schritt dürften sehr unterschiedlich sein. Wie eine aktuelle Studie des RWI zeigt, scheint die Schule dabei jedoch zum Teil eine Rolle zu spielen: Die Wahrscheinlichkeit einer Selbsttötung ist insbesondere an den ersten beiden Schultagen nach Ferienende erhöht.
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25.09.2019

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichter Anstieg auf neuen Höchstwert

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im August nochmals leicht auf 139,2 gestiegen und hat damit einen neuen Höchstwert erreicht.
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20.09.2019

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum verabschiedeten Klimapaket der Bundesregierung

„Die Beschlüsse des ,Klimakabinetts‘ zeigen, dass die Bundesregierung in der Klimaschutzpolitik ernsthaft um geeignete Schritte bemüht ist, die teilweise in die richtige Richtung weisen. Der angekündigte „große Wurf“ ist das Paket aber nicht."
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11.09.2019

RWI: Deutsche Wirtschaft im Abschwung

Das RWI senkt seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 von 0,8 auf 0,4 Prozent. Für 2020 erwartet es statt 1,4 jetzt 0,9 Prozent, für 2021 einen Anstieg auf 1,3 Prozent. Das Risiko einer Rezession ist zwar gestiegen, Bautätigkeit und privater Konsum zeigen sich aber robust. Die Arbeitslosenquote dürfte in diesem und im nächsten Jahr bei 5 Prozent liegen. Dabei wird eine Inflationsrate von 1,4 Prozent in diesem und 1,3 Prozent im kommenden Jahr erwartet. Die öffentlichen Haushalte werden 2019 und 2020 voraussichtlich Überschüsse von knapp 52 bzw. knapp 40 Milliarden Euro erzielen. Die Prognose geht davon aus, dass Großbritannien geregelt die EU verlässt.
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27.08.2019

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Höchstwert trotz Handelskonflikt

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Juli überraschend auf einen neuen Höchstwert von 139,0 gestiegen.
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21.08.2019

Befragung zur Verkehrspolitik: Mehrheit für mehr Rad- und Busspuren, Skepsis bei höheren Parkgebühren

Verkehrschaos, Dieselkrise, Klimadebatte – besonders in den Städten wird der Ruf nach Alternativen zum Autoverkehr lauter. Wie die Verkehrswende gelingen soll, ist allerdings umstritten. Eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt: Eine Mehrheit befürwortet eine Neuaufteilung des öffentlichen Raums zugunsten von Fahrrad und ÖPNV auch auf Kosten von Parkplätzen und Fahrspuren für den Autoverkehr.
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05.08.2019

Für Gutverdiener ist der Renteneintritt ein Gesundheitsrisiko

Die Erwerbsbiografie hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie der Renteneintritt die Sterblichkeit beeinflusst. So profitieren Männer aus manuellen Routinejobs davon, mit 63 Jahren in den Ruhestand zu gehen. Für Männer und Frauen, die aus gut bezahlten Jobs mit 65 Jahren ihr Berufsleben beenden, steigt hingegen die Sterblichkeit kurz nach der Verrentung. Eine Schlüsselrolle für die Sterblichkeitseffekte spielt die Aktivitätsveränderung um den Renteneintritt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Grundlage sind Daten der Deutschen Rentenversicherung zu knapp 800.000 Rentnerinnen und Rentnern der Geburtsjahrgänge 1934 bis 1936.
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26.07.2019

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Stagnierender Welthandel

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) bleibt nach der aktuellen Schnellschätzung im Juni mit 137,1 auf einem stabilen Niveau.
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Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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