Umwelt und Ressourcen

Projekt: Rebound-Effekte in NRW – mit besonderer Berücksichtigung von Effizienzsteigerungen in der Elektrizitätsnutzung sowie im Individualverkehr

Projektlaufzeit

10/2013 - 05/2016 (laufend)

Projektfinanzierung

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Projektteam (RWI)

Prof. Dr. Manuel Frondel, Prof. Dr. Colin Vance (Leitung)

Kooperation

E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen

Zusammenfassung

Ohne besser gedämmte Häuser, sparsamere Autos und effizientere Haushaltsgeräte sind die klima- und energiepolitische Ziele kaum zu erreichen. Das Dilemma ist nur: eine steigende Energieeffizienz kann den verbrauch von Treibstoff oder Strom sogar noch weiter ankurbeln – im Extremfall so stark, dass die Einspareffekte effizienterer Geräte komplett zunichte gemacht werden. „Rebound-Effekt“ nennen Fachleute das Phänomen. Durch Energieeinsparungen frei werdende Finanzmittel reizen den Konsum weiter an: so geben Verbraucher das Geld, das sie beispielsweise beim Benzin sparen, für andere energieintensive Waren und Dienstleistungen aus, etwa für einen Urlaub in Übersee. Mit einer wissenschaftlichen Studie will das RWI in Zusammenarbeit mit dem E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen neue Erkenntnisse mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen generieren und Maßnahmen sowie eine Methodik entwickeln, wie der Rebound-Effekt minimiert werden kann.

Links

Ausgewählte projektbezogene Publikationen

Artikel in referierten Zeitschriften

2013

Frondel, M. und C. Vance (2013), Re-Identifying the Rebound: What About Asymmetry?. Energy Journal 34 (4): 43-54.

Diskussionspapiere

2016

Frondel, M., F. Martinez Flores und C. Vance (2016), Heterogeneous Rebound Effects: Comparing Estimates from Discrete-Continuous Models. Ruhr Economic Papers #601. RUB, RWI. DOI: 10.4419/86788697 download

2013

Frondel, M. und C. Vance (2013), Fuel Taxes versus Efficiency Standards – An Instrumental Variable Approach. Ruhr Economic Papers #445. RWI. DOI: 10.4419/86788502 download

Hoch