Querschnittsthema
Regionalforschung

Projekt: Interaktionsformen für die adaptiven Produktionssysteme der digitalen Wirtschaft in Ballungsräumen

Projektlaufzeit

05/2016 - 10/2017 (laufend)

Projektfinanzierung

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF NRW)

Projektteam (RWI)

Dr. Philipp Breidenbach, Rüdiger Budde, Ronald Janßen-Timmen, Dr. Uwe Neumann (Leitung)

Kooperation

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen, Wissenschaftsforum Ruhr – Arbeitsgemeinschaft der Forschungsinstitute im Ruhrgebiet, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklung, Dortmund, GIMT – Grönemeyer Institut für Mikrotherapie, Bochum, DASA – DASA Arbeitswelt Ausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Zusammenfassung

Um zukünftig effiziente, nachhaltige und wettbewerbsfähige urbane Produktionssysteme anbieten und betreiben zu können, müssen nicht nur technologische und produktionstechnische Herausforderungen wie die der digitalen Wirtschaft gemeistert werden. Dienstleistungen, Produktion und Technologieprodukte der Zukunft müssen in Einklang mit den sozialen und räumlichen Lebenswelten der Menschen (Kunden, Arbeitskräfte, Wohnumfeld, Regionsbewohner) und im engen Wechselspiel mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen (z.B. Rohstoffe, Energie, Umwelt, Infrastruktur, Wissen) stehen. Ziel des Projektes ist der Aufbau einer langfristig aktiven, interdisziplinär besetzten Plattform, die die Herausforderungen der digitalen Wirtschaft identifiziert, analysiert und Lösungsvorschläge zur Stärkung der Wirtschaft Nordrhein-Westfalens erarbeitet und erprobt. Dazu sollen die unterschiedlichen Aspekte des Wandels, die verschiedenen disziplinären Perspektiven und Kompetenzen sowie die Reflexion mit Praxispartnern in die Forschung integriert werden. Daher kommt der Konzipierung, Bildung und Etablierung eines transdisziplinären Konsortiums besondere Bedeutung bei. Im Projekt soll herausgearbeitet werden, welche Rahmenbedingungen für die zukünftige Produktion in urbanen Ballungsräumen benötigt und welche technischen, infrastrukturellen und sozialen Innovationen voraussichtlich erforderlich sein werden. So können z. B. bestimmte Orte der Produktion nicht ohne passende Infrastruktur (z. B. IuK10-Netze) und Ressourcenversorgung funktionieren. Das Ruhrgebiet kann in diesem Zusammenhang als möglicher Laborraum angesehen werden, in dem Technologien und Produkte für zukünftige Märkte entwickelt und hergestellt werden, die exemplarisch auch für das Ruhrgebiet selbst wieder nutzbar sind

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