Querschnittsthema
Regionalforschung

Projekt: Leibniz-WissenschaftsCampus „Herausforderungen im Gesundheitswesen in Regionen mit sinkenden Bevölkerungszahlen und alternder Bevölkerung“

Projektlaufzeit

07/2016 - 06/2020 (laufend)

Projektfinanzierung

Leibniz-Gemeinschaft

Projektteam (RWI)

Prof. Dr. Ansgar Wübker (Leitung), Dr. Magdalena A. Stroka-Wetsch, Matthias Westphal, Prof. Dr. Hendrik Schmitz, Dr. Dörte Heger, Dr. Corinna Hentschker

Kooperation

WINEG – Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen, Maternus-Klinik für Rehabilitation, Tilburg University – Faculty of Economics and Business Administration

Zusammenfassung

Prognosen zufolge wird die deutsche Bevölkerung bis 2050 um mehr als 10% schrumpfen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der älteren Personen in der Gesellschaft zu. Das Verhältnis zwischen alternder und erwerbsfähiger Bevölkerung wird sich folglich weiter verschärfen – eine Herausforderung für das deutsche Sozialversicherungssystem einschließlich Renten, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege. Die Veränderungen der Größe und Zusammensetzung der Bevölkerung betreffen jedoch nicht alle Gegenden Deutschlands im gleichen Maße. Einige Regionen verzeichnen besondere Schwierigkeiten aufgrund einer rapide alternden Bevölkerung und schwindendem Personal im Pflegebereich. Der „Leibniz-WissenschaftsCampus“ befasst sich mit diesen Herausforderungen, wobei der Fokus auf der Gesundheitsversorgung in Regionen liegt, die besonders stark durch den demografischen Wandel getroffen sind wie bspw. ländliche Regionen oder das Ruhrgebiet. Der Leibniz-WissenschaftsCampus „Herausforderungen im Gesundheitswesen in Regionen mit sinkenden Bevölkerungszahlen und alternder Bevölkerung“ hat drei übergeordnete Ziele: 1.) Herausarbeiten der Gründe für regionale Unterschiede im Angebot und der Nachfrage von Gesundheitsleistungen sowie die Bewertung ihrer Konsequenzen für die Gesundheitspolitik, 2.) Analyse verschiedener Maßnahmen für die Versorgung im Gesundheitswesen sowie in der Langzeitpflege, durch die eine effizientere Nutzung der knappen Ressourcen gefördert wird, und 3.) Evaluierung von Maßnahmen, die die Nachfrage nach Leistungen im Gesundheitswesen und in der Langzeitpflege reduzieren, um so den Mangel an Ressourcen in Regionen mit demografisch bedingtem Rückgang zu entschärfen.

Hoch