Querschnittsthema
Regionalforschung

Projekt: Regionalökonomische Effekte des Emscher-Umbaus

Projektlaufzeit

08/2012 - 10/2013 (abgeschlossen)

Projektfinanzierung

Emschergenossenschaft

Projektteam (RWI)

Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Rüdiger Budde, Prof. Dr. Roland Döhrn, Ronald Janßen-Timmen, Dr. Rainer Kambeck, Dr. Uwe Neumann (Leitung)

Zusammenfassung

Ungeachtet der Schwierigkeiten, die kausalen Effekte regionalpolitischer Maßnahmen empirisch zu messen, geht man weithin davon aus, dass z.B. die ökologische Sanierung, der Ausbau der Bildungsinfrastruktur oder die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) nachhaltige Akzente bezüglich der Revitalisierung des Ruhrgebiets setzen konnten. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt voraussichtlich 4,4 Milliarden Euro über eine Projektlaufzeit von mehreren Jahrzehnten, ist der Emscher-Umbau eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. Das Entwicklungskonzept „Masterplan Emscher-Zukunft“ bildet als Abstimmungsgrundlage zwischen den Emscherstädten, Kreisen und industriellen Mitgliedern der Emschergenossenschaft die Leitlinie für den Emscher-Umbau die damit zusammenhängende Revitalisierung der Region. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden sowohl die regionalwirtschaftlichen Effekte der wasserwirtschaftlichen Infrastrukturmaßnahmen als auch die darüber hinausgehenden Auswirkungen auf die wirtschaftliche Standortentwicklung des Ruhrgebiets untersucht. Ein Schwerpunkt der Untersuchung geht den Auswirkungen des Emscher-Umbaus auf den regionalen Immobilienmarkt nach.

Ausgewählte projektbezogene Publikationen

Sonstige Publikationen

2014

Neumann, U. (2014), Regionalökonomische Effekte des Emscherumbaus. RWI Impact Note. download

RWI Projektberichte

2013

RWI (2013), Regionalökonomische Effekte des Emscherumbaus - Endbericht. RWI Projektberichte download

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