Querschnittsthema
Regionalforschung

Zielsetzung

Um der Bedeutung regionaler Aspekte in der Forschungsarbeit der Kompetenzbereiche einerseits und der Komplexität regionalwirtschaftlicher Fragen andererseits gerecht zu werden, ist die Regionalforschung als Querschnittsthema in das Forschungsprofil des RWI eingebettet. Unter den Einflussfaktoren auf die Prosperität von Individuen, Unternehmen und des Gemeinwesens spielen regionale Differenzierungen und regionalwirtschaftliche Verflechtungen eine zentrale Rolle. Auch sind die Ursachen der ungleichen Ressourcenverteilung im Raum und das langfristige Verhältnis von Tendenzen zur Konzentration einerseits und zur Segregation andererseits aus raumökonomischer Sicht keineswegs abschließend geklärt.

Methodisch basiert die Arbeit innerhalb des Querschnittsthemas auf fachspezifischen Ansätzen der quantitativen und qualitativen Regionalforschung, der Mikroökonometrie sowie der Makroökonomik und Finanzwissenschaft. Die daraus entstehende methodische und inhaltliche Kompetenz soll insbesondere zur bisher noch wenig vorhandenen empirischen Evidenz beitragen.

Zur Systematisierung der Forschungsfragen mit Bezug zur regionalen Ökonomik bietet sich ein Gliederungsschema an, das nach (in diesem Fall regionalen) Analyseebenen und konkreten Untersuchungseinheiten (Individuum, Unternehmen, Gemeinwesen) unterscheidet. Die Analyseebenen orientieren sich dabei am in den Regionalwissenschaften gängigen Schema der geografischen Maßstabsebenen (lokal, regional, national, global). Aus dem Schema von drei Untersuchungseinheiten und drei regionalen Analyseebenen ergeben sich neun Themenkreise regionalökonomischer Forschungen (vgl. Übersicht).

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Ansprechpartner

Uwe Neumann

Dr. Uwe Neumann

Tel.: (0201) 8149-212

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Der demographische Wandel in Deutschland und NRW
 
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