Gesundheit

Projekt: Report der Allianz: Volkswirtschaftliche Kosten der Depression

Projektlaufzeit

12/2010 - 03/2011 (abgeschlossen)

Projektfinanzierung

Allianz Deutschland AG

Projektteam (RWI)

Prof. Dr. Boris Augurzky, Dr. Torsten Schmidt

Zusammenfassung

Vier Millionen Deutsche leiden an einer Depression. Die Krankheit ist inzwischen Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung. Um die volkswirtschaftlichen Kosten dieser Krankheit abschätzen zu können, müssen neben den direkten Kosten auch die indirekten Kosten berücksichtigt werden. Im Rahmen dieser Studie wurde mit dem so genannten Humankapitalansatz der Verlust an Produktionspotenzial infolge von Morbidität und Mortalität berechnet. Nach diesem Ansatz belaufen sich die indirekten Kosten auf 10 bis 17 Milliarden Euro und sind damit deutlich höher als die direkten Kosten, die zwischen 2002 und 2008 um ein Drittel auf 5,2 Milliarden Euro gestiegen sind. Nimmt man beide Größen zusammen ergeben sich volkswirtschaftliche Kosten der Depression in Deutschland jährlich von jährlich 15,5 bis 22 Milliarden Euro. Das sind bis zu 0,9 Prozent der Wirtschaftsleistung eines Jahres.

Ausgewählte projektbezogene Publikationen

Monographie (Autorenschaft)

2011

Allianz Deutschland AG und RWI (2011), Depression – Wie die Krankheit unsere Seele belastet. Allianz Deutschland AG und RWI. download

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