Querschnittsthema
Armut und Entwicklung

Projekt: Beschäftigungswirkungen in der Entwicklungszusammenarbeit

Projektlaufzeit

10/2016 - 05/2019 (laufend)

Projektfinanzierung

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Projektteam (RWI)

Prof. Dr. Jochen Kluve (Leitung), Jonathan Stöterau, Prof. Dr. Ronald Bachmann (Leitung), Fernanda Martinez Flores

Zusammenfassung

Ziel des Projekts ist es, die GIZ in ihrer Untersuchung von Beschäftigungswirkungen in Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit in drei ausgewählten Ländern (Jordanien, Ruanda, Serbien) zu unterstützen. Hierbei soll die Forschung in folgenden für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit relevanten Bereichen fortgesetzt und ergänzt werden: Analyse und Quantifizierung der Wirksamkeit der ausgewählten Ansätze und Instrumente; Identifikation von Herausforderungen bei der Durchführungen von Wirkungsnachweisen und ex-ante Prognosen; Identifikation und (Weiter-)Entwicklung von Methoden, um diesen Herausforderungen optimal begegnen zu können; Verbreitung sowie Test der Praxistauglichkeit von Schlüsselindikatoren. Zusammenarbeit hat zum Ziel, die Forschung in folgenden für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit relevanten Bereichen fortzusetzen und zu ergänzen, um: 1. über rigorose Evaluationen in mindestens je einem EZ-Vorhaben in den drei Fokusregionen des Sektorvorhabens (Balkan, MENA und Subsahara-Afrika) die Wirksamkeit der ausgewählten Ansätze und Instrumente zu analysieren und zu quantifizieren; 2. diese Ergebnisse für die Weiterentwicklung der in den vorangegangenen Projektphasen 04/2013 und 04/2014 entwickelten Methodik (Parameter), einschl. der ex-ante-Abschätzung von Beschäftigungswirkungen ähnlicher neuer Projekte nutzbar zu machen; 3. die Herausforderungen bei der Durchführungen von Wirkungsnachweisen und ex ante Prognosen zu identifizieren; 4. Methoden zu identifizieren und (weiter) zu entwickeln, um diesen Herausforderungen optimal begegnen zu können sowie 5. die Schlüsselindikatoren zu verbreiten und auf ihre Praxistauglichkeit zu testen. Darüber hinaus wird die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in die Lage versetzt, internationale Anforderungen an den Wirkungsnachweis (Berichterstattung zu Netto-Effekten, Meta-Analysen) besser gerecht zu werden, wofür die Durchführung rigoroser Evaluationen und die Konformität zu internationalen Standards beim Wirkungsnachweis (z.B. DCED) nötig ist. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus den spezifischen Projektkontexten dienen als Grundlage und Vorbild beim Nachweis von Beschäftigungswirkungen in allen Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Hoch